

Foto: THW
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High Capacity Pumping, eine neue THW-Aufgabe
War es früher etwas besonderes für die THW-Helferinnen und THW-Helfer, sich mit Auslandseinsätzen zu befassen,
gehört dies heute schon fast zum Tagesgeschäft. Anrainerstaatenkonzept, EU-Gemeinschaftsverfahren, SEEBA und SEEWA sind
inzwischen allseits bekannte Begriffe. Eine neue Aufgabe für das THW im Auslandsgeschäft sind die sog. HCP-Module
(High Capacity Pumping), die im Rahmen des EU-Gemeinschaftsverfahrens aufgebaut werden.
Bei Hochwasser und Überflutungen kommt es auch international auf schnelle Hilfe an. Das THW stellt hierfür im Rahmen des
EU-Gemeinschaftsverfahrens acht High Capacity Pumping Module (HCP) zur Verfügung. Eines dieser Module stellt der Landesverband
Sachsen, Thüringen. Eine Arbeitsgruppe auf LV-Ebene, die ehrenamtlich und hauptamtlich besetzt werden soll, begleitet den Aufbau
konzeptionell.
Zur Ausrüstung eines HCP-Moduls gehören Hochleistungs-Wasserpumpen mit einer Leistung von bis zu 15.000 Litern pro Minute.
Dabei kann das Wasser über eine Distanz von bis zu 1.000 Metern gepumpt werden. Die HCP-Module sind zwölf Stunden nach
Alarmierung einsatzbereit, können auch in schwierigem Gelände arbeiten und sind autark einsetzbar, können sich
also selbst versorgen
Helferinnen und Helfer der Bundesanstalt THW, die an der Mitwirkung im HCP-Modul interessiert sind, sind herzlich zu dieser
Informationsveranstaltung eingeladen.
Download:
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