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| Bericht vom 06.12.2011 |
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MDR-Aktionstag gegen rechte Gewalt
Am MDR-Aktionstag gegen rechte Gewalt war der Höhepunkt des Tages das Konzert in der Jenaer Oberaue mit Stars wie Udo Lindenberg, Peter Maffay und Silly.
MDR 1 RADIO THÜRINGEN und MDR JUMP präsentierten das Konzert „Rock'n'Roll in Jena – für eine bunte Republik Deutschland“ am 2. Dezember 2011.
Neben Stars wie Peter Maffay und Clueso im Duett mit Udo Lindenberg mit deren Hit „Cello“ nahmen auch Künstler wie Kowsky, Julia Neigel, Toni Krahl (von der Band „City“)
und Silly an der Veranstaltung teil. Das Konzert begann gegen 16.30 Uhr auf der Rasenmühleninsel im Jenaer Volkspark. Die Musiker und die Stadt Jena wollten damit ein Zeichen
gegen den Rechtsextremismus setzen. Denn gerade in den letzten Wochen ist Jena in aller Munde, weil ein Terroristen-Trio, das für zehn Morde an Migranten und einer Polizistin
verantwortlich sein soll, für negative Schlagzeilen über die Stadt gesorgt hat.
Das für die Besucher kostenfreie Konzert fand genau an der Stelle statt, an der die Jenaer am 8. September 2007 gegen eine rechte Veranstaltung demonstriert haben.
„Das ist für mich besonders bewegend“, so der Oberbürgermeister Albrecht Schröter. Erwartet wurden bis zu 60.000 Besucher. Gegen 18 Uhr standen bereits ca. 30.000 Besucher
vor der Bühne, um sich die Live Acts anzusehen. Um 20 Uhr wurden dann 45.000 über die Radiosender gemeldet. Als Zeichen des Gedenkens wurde vor Konzertbeginn eine
Schweigeminute abgehalten.
Zum Konzert in Jena, eigentlich dem Zuständigkeitsbereichs des THW Ortsverband Apolda zugeteilt, kamen 5 Helfer des OV Rudolstadt/Saalfeld mit der Sonderausstattung der
Fachgruppe Beleuchtung zum Einsatz. Rund um die Bühne, auf den Wegen und Wiesen des Volksparkes wurde mit Lichtmasten und Flutlichtstrahlern alles taghell erleuchtet.
Von THW Seite wurde mit zwei Powermoons und dem heliumgefüllten PowermoonHeliMax ausgeleuchtet.
Mit vor Ort waren zahlreiche Einsatzkräfte von ASB, DRK und Feuerwehr. Die Polizei stand zur Absicherung auf den Verkehrswegen bereit. Ein Teil der doppelspurigen Stadtrodaer
Straße war seit dem Vormittag für den Verkehr gesperrt worden, um die Fläche rund um die Bühne für die Besucher verkehrssicher zu machen. Führungskräfte des THW Apolda waren
gegen 18 Uhr vor Ort. Es mussten allerdings keine Einsatzkräfte nachgefordert werden. Die Rudolstädter hatten „alles im Griff“.
Text: Katja Müller, BÖ OV Apolda
Fotos zum Bericht:

Ausgeleuchteter Panikbereich mit PowermoonHeliMax durch THW Rudolstadt/Saalfeld

Gegen 18 Uhr standen bereits ca. 30.000 Besucher vor der Bühne

Peter Maffay war nur ein Künstler an diesem Abend, der ein Zeichen gegen rechte Gewalt setzen wollte
Fotos: Katja Müller / Für Großansicht bitte anklicken
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